Die Alu-Hut-Fraktion jetzt auch in Kassel

Auch in Kassel versuchten ein paar Vertreter der Aluhut-Fraktion eine Friedensmahnwache am Montag auf die Beine zu stellen. Ein Ken-Jebsen-hear-alike versucht mit einem nicht enden wollenden dafür aber vollkommen unstrukturierten Redefluss, die Zuhörer davon zu überzeugen, dass “wir” die ersten sind, die vernichtet, oder in die Konzentrationslager gesperrt werden. Er erwähnte noch etwas von blauen Pillen, die “wir” schlucken würden und warnte davor, dass „wir“ eines Tages wie Grillhähnchen aussehen werden, wenn, nach dem Irak und der Ukraine als nächstes Deutschland zerstört sein wird.

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Ein MLPD-Aktivist beim Versuch sich an die Spitze der Bewegung zu setzten

Auch Ulla Jelpke von der Partei ‚Die Linke‘ spricht sich dafür aus, dass es nicht angehen könnne, eine bundesweite „Bewegung, die sich erst einmal grundsätzlich dem Kampf für den Frieden verschrieben hat,“ einfach abseits stehen zu lassen und diese gar offen abzulehnen. Man dürfe „Menschen, denen es tatsächlich in erster Linie um einen Beitrag zum Frieden geht, [nicht] den rechten Rattenfängern zu überlassen. Hier gilt es, aktiv den Kampf um die Köpfe zu führen.“

Ein Aktivist der MLPD versuchte die Friedenswächter davon zu überzeugen, dass es auf die richtige Grundlage ankäme. Die zog er natürlich gleich aus der Tasche hervor um sie vorzutragen. Ob die MLPD mit dem Versuch, sich als die Vorhut der neuen Montagsmahnwache zu etablieren, Erfolg haben wird, man weiss es nicht. Andere Zaungäste, sich selbst als revolutionär bezeichnende Linke, versuchten es erst gar nicht.

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