Grimm-Professor Trojanow: Iran – Empört Euch nicht!

Die HNA berichtet am 4 Juni 2014, der Kasseler Grimm-Professor und Schriftsteller Ilija Trojanow plädiere dafür, sich anstatt „über das massive Unrecht damals oder in Iran, Nordkorea und China zu empören“ wäre es sinnvoller, „nach der strukturellen Nähe zu den westlichen Geheimdiensten zu fragen.“ Mit der strukturellen Nähe meint er die der heutigen Überwachungspraxis, zu der der Geheimdienste der damaligen Ostblockstaaten.

"Unrecht im Iran" Kassels Grimmprofessor meint: Nicht der Rede wert

„Unrecht im Iran“ – Kassels Grimmprofessor meint: Nicht der Rede wert

Was gehen uns die im Iran an die Baukräne gehängten Jungen an, was die dort verfolgten und unterdrückten Frauen, was die vielen Genickschüsse in China, was der Terrorstaat Korea, wo doch unsere Kanzlerin von der NSA abgehört wird. Trojanow berief sich auf Thomas Mann, den unermüdlichen Verteidiger der (amerikanischen) Demokratie „gegen die Angriffe der finsteren Mächte“ (Th. Mann, Botschaft an Amerika, 1938) des Faschismus. Anstatt einer weiteren Kommentierung lassen wir ihn zu Wort kommen:

„Künstler wollen wir sein und Anti-Barbaren, das Maß verehren, den Wert verteidigen, das Freie und Kühne lieben und das Spießige, den Gesinnungsschund verachten – “ (Th. Mann, Mass und Wert, 1937)

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