Die Einsamkeit Israels

Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung
Eine Veranstaltung mit Stephan Grigat am 08.07.2015

In Deutschland gibt es eine unbändige Sehnsucht danach, den Nah-Ost-Konflikt endlich zu lösen und obwohl Stephan Grigat in seinem Buch keine eigenen Vorschläge zur Lösung anbietet (Brumlik), haben wir den Autor eingeladen, um über sein Buch zu diskutieren.

und wo ist israel

Suchbild: Wo ist Israel? Auch die Heinrich-Böll-Stiftung kennt nur „grün“, wenn es um den Nahen Osten geht.

Denn am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die antizionistische Ideologie zu neuem Leben erwacht und weist weit über den Kreis linker Kleingruppen hinaus. Die Existenz von Antisemitismus in der Linken ist heute evident. Dies bewies jüngst der „Antisemitismusvorwurfforscher“ Gehrcke mit seiner Volte, das AJC würde dazu beitragen, die Mär vom Antisemitismus der Linken zu verbreiten.

Angesichts der ausufernden Literatur, die den Antisemitismus (auch von Links) wieder und wieder belegt, kann dieses Leugnen heute nur als eine weitere Ausdrucksform des Antisemitismus angesehen werden.

Im Antizionismus tritt er als eine spezifische Form des Antisemitismus nach Auschwitz auf, der sich aus Mangel an konkreten Hassobjekten gegen den kollektiven Juden, den Staat Israel, richtet. Dass die im Antizionismus angelegten Vernichtungsphantasien nicht Realität geworden sind, verdankt sich einzig und allein der israelischen Staatsgewalt.

Ort: Philipp-Scheidemann-Haus Kassel, Holländische Str. 72-74, Beginn: 19.00 Uhr (s.t.)
Ankündigungsflyer: Die Einsamkeit Israels

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