Die Bildungskatastrophe einer Gewerkschaft

Die Bildungsgesellschaft der GEW lea, die es in der Vergangenheit wiederholt schon fertig gebracht hat, „Bildungsreisen nach Palästina und Israel“ mit Fuad Hamdan, einem ausgewiesenen Antizionisten und Israelhasser anzubieten (Sahm / Mit der GEW Israel hassen), lässt diese Reisen nun von der unverfänglichen Julia Kruse organisieren. (GEW / Israelreise)

Ist jetzt alles gut? Fuad Hamdan ist immer noch im Bildungsprogramm der lea vertreten. Nur darf er jetzt Bildungsreisen in den Iran anbieten und ist dort mit dem Thema Israelkritik sicher bestens aufgehoben. (Bildungsreise / Iran) Doch auch für die, zu diesem Thema unabdingbar notwendige Antisemitismusvorwurfabwehr, muss gesorgt sein. Und siehe da, mit Abraham Melzer, der unberüchtigte Fachmann in Sachen Semitismus, ist sicherlich ein Experte in dieser Sache gewonnen worden. (Audiatur / Unberüchtigt Antisemitisch)

Auch der Jihad-Verharmloser1 aus Edermünde erweist sich als Evergreen der Bildungsarbeit der GEW. Er warnt vor Deutschland als militärische Führungsmacht.

Nachbemerkung: In Kassel wurde der SAV-Aktivist Simon Aulepp als Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft erneut bestätigt. (GEW / Kreisverband Kassel)

Zur SAV vergl., Bundeszentrale für Politische Bildung: „Trotzkismus“ und Bak Shalom: „Raus aus der SAV

1 „dschihad“ ist ein geläufiger arabischer Vorname, [und ein …] wie all die anderen nach Propheten benannte[r] gängige[r] Vorname wie Ibrahim (Abraham), Mussa (Moses), Younes (Jonas), Elyes (Elias), Issa (Jesus) […]. Im Islam gibt es den großen und den kleinen dschihad. […] Erst der kleine dschihad ist der bewaffnete Kampf gegen die Ungläubigen. […] Und selbst dort, wo in der Diktion von Militanten […] vom dschihad gegen den Westen die Rede ist, geht es um den Kampf gegen die atheistischen Vertreter des Westens.“ (W. Ruf 2014)

Advertisements

Wenn es gegen Amerika geht …

Impliziter wie expliziter Antiamerikanismus wird bewußt als Mittel zur Mobilisierung der Öffentlichkeit eingesetzt und macht sich, unter anderem in Westeuropa, zunehmend bezahlt. (Andrei S. Markovits)

… dann kommen die Massen.

Obwohl gleichzeitig eine zentrale Demo in Berlin angesagt war, zu der der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Busse kostenlos bereit gestellt hat, gab es auch in der Provinz, nämlich in Kassel eine Kundgebung. Die Volksfront formierte sich, die Massen kamen und folgten solch sinnigen Sprüchen wie „Handeln soll fair sein, Haie sollen im Meer sein!“ (HNA, 11.10.2015).

die massen

Der Linksmob

Offensichtlich verstanden das Einige als Antikapitalismus, denn auch „Anti-Kapitalista“ wurde skandiert. Was unter Antikapitalismus angepriesen wird, verkörpert einer der Kasseler Vorturner der Linken höchstpersönlich (was wiederum die Gestalt mit goldenem Lorbeer in der Perücke repräsentieren soll, entzieht sich der Erkenntnis des Betrachters).

das niveau

Leibhaftige Regression

In Kassel waren im Gegensatz zu Berlin zwar nicht die Identitären anwesend, zumindest wohl nicht erkennbar, dass jedoch die Front gegen Amerika von links bis rechts alle eint, konnte in Kassel auch am kulturellen Beitrag sichtbar werden. Der Querfrontler René Rebell („Der Teufel hält die Welt in seinen Krallen“) rappte auf der Kundgebung gegen die „Lügenpresse“.

Und auch optisch gab man sich wohl nicht allzu große Mühe, sich von den völlig jenseitigen Verschwörungsdeppen von den Echsenmenschen abzugrenzen. Geld regiert die Welt, oder ist es der Spekulatiushai, oder doch eine Echse, die Kreativität der Protestler ist so rätselhaft wie demaskierend. (jd)

das niveau III

Der Spekulatiushai (?)