Patsy l’Amour laLove: Beißreflexe

Buchpräsentation und Diskussion mit Patsy l’Amour laLove am 11. Mai 2017.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem AK Raccoons und dem ASTA der Uni Kassel

Es wird das Buch der Autorin „Beissreflexe – Kritik an queerem Aktivismus, autoritären Sehnsüchten und Sprechverboten“ vorgestellt.

Foto: Dragan Simicevic Visual Arts

Queer steht für eine selbstbewusst perverse Entgegnung auf den heterosexuellen Wahnsinn und die Feindseligkeit gegen das Anderssein. Im queeren Aktivismus aber hat eine Verschiebung der Perspektive sattgefunden. Er operiert häufig mit Konzepten wie „Critical Whiteness“, „Homonormativität“ und „kulturelle Aneignung“. Ein Kampfbegriff lautet „Privilegien“ und wittert hinter jedem gesellschaftlichen Fortschritt den Verrat emanzipatorischer Ideale. Oft erweckt dieser Aktivismus den Anschein einer dogmatischen Polit-Sekte. Das Ziel ist nicht selten die Zerstörung des sozialen Lebens der Angegriffenen. In dem Sammelband widmen sich 27 Autor_innen dieser Form von queerem Aktivismus und ihren theoretischen Hintergründen aus einer Perspektive, die an die teilweise vergessene oder abgewehrte selbstbewusste Entgegnung von Queer anschließt.

Der Vortrag findet statt im Rahmen einer Reihe zum Thema: Reaktionäre Ideologien im fortschrittlichen Gewand.

Patsy l’Amour laLove, Geschlechterforscherin und Polit-Tunte aus Berlin,promoviert zur Schwulenbewegung der 1970er Jahre und arbeit als
Kuratorin sowie im Archiv Schwulen Museum* Berlin.

Veranstaltungsort: Uni Kassel, Raumangabe folgt

Beginn 18.00 Uhr

 

Über den türkischen Islamfaschismus und warum es keinen Widerstand gegen ihn gibt

Vortrag und Diskussion mit Justus Wertmüller am Fr., den 24.02.2017
Eine gemeinsame Veranstaltung des AK Raccoons und des BGA-Kassel

Die DITIB und die Milli Görüs sind in Kassel Partner des städtische geführten (religiösen) Dialoges. Beide Organisationen sind sowohl im Rat der Religionen als auch am Runden Tisch der Religionen vertreten. Dabei gehört nicht viel dazu, der fragwürdigen Ideologie, die in diesen Organisationen vertreten wird, auf die Spur zu kommen. Sowohl das BgA-Kassel als auch das AK Racoons haben zum Thema recherchiert und Statements veröffentlicht. Sowohl der Hessische Rundfunk (defacto deckt auf: DITIB, 29.01.2017) als auch die hiesige Presse, die HNA haben jüngst kritisch angemerkt (HNA-02-02-17-hetze-gegen-juden), dass innerhalb der DITIB Haß auf Christen und Juden durchaus gängig ist. Gleichwohl findet man in diesen Medien auch immer wieder das Bekenntnis zum Dialog.

Nicht zuletzt hat jedoch die Ideologie, die von DITIB und Milli Görüs verbreitet wird, unmittelbar etwas mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen in der Türkei zu tun. „Dort ist seit dem 20.1.2017 alles vorbei. Das türkische Parlamant hat mit den Stimmen von Edogans AKP und der Mehrheit der Abgeordneten der nationalchauvinistischen MHP – zusammen 80 % der Abgeordneten – für die Errichtung einer Präsidialdikatatur gestimmt. Damit hat sich im Grunde wenig geändert, denn die Präsidialdiktatur, ist schon seit 10 Jahren im Vormarsch und seit dem Putschversuch vom 16.7.16 faktisch, wenn auch nicht rechtlich, Realität.“ Doch auch schon bevor die AKP in der Türkei die Mehrheit in den Parlamentswahlen erlingen konnte und Erdogan zum Präsidenten gewählt wurde, wiesen die gesellschaftlichen Verhältnisse und politischen Zustände in der Türkei auf das hin, was jetzt zu beobachten ist. Mehr zum Vortrag hier: Bahamas

Veranstaltungsort: Haus der Jugend, Mühlengasse 1, Kassel

Beginn 19.00 Uhr

Flyer

 

Ringvorlesung: Antisemitismus hat viele Gesichter – Aspekte eines gesellschaftlichen Wahns

Sprüche wie „Juden raus!“, „Jude, Jude feiges Schwein, komm herunter kämpf‘ allein!“ „Judenpack!“, usw. rufen in der Gesellschaft Abscheu und Widerspruch hervor. Mit Personen, die sich so äußern, will man nichts zu tun haben. Offener und unvermittelter Judenhass wird vor allem in rechtsextremen Kreisen und bei Islamisten artikuliert. Diese sind zwar gesellschaftlich isoliert, deswegen aber nicht harmlos. Äußern sich Personen in etablierten Parteien und Verbänden in dieser Weise, folgt meistens der Rausschmiss. Ist damit alles gut? Wir denken das nicht. Nach 1945 ist offen artikulierter Antisemitismus zwar gesellschaftlich geächtet, aber deswegen nicht verschwunden.

Umfragen belegen bis heute, dass viele Bürgerinnen und Bürger Aversionen gegen Juden hegen. Antisemitische Vorurteile existieren in abgewandelter Form weiter und strukturell dem Antisemitismus entsprechende Ideologeme finden sich in allen politischen Zusammenhängen, nicht zuletzt häufig auch in linken. Insbesondere das Thema Israel führt oft zu irrationalen und wirklichkeitsfremden Meinungsbildern und ruft Emotionen hervor. Nicht selten artikuliert sich in diesem Zusammenhang auch eine, das individuelle Urteilsvermögen lahmlegende leidenschaftliche Wut. Die Wut und der Hass auf Israel sind Ausdruck des sekundären Antisemitismus und nehmen heute eine gesellschaftlich weitgehend akzeptierte Stellvertreterfunktion des einst in Deutschland als Staatsräson geltenden und die gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen habenden Antisemitismus ein.

Mit unserer Ringvorlesung wollen wir die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Antisemitismus zur Sprache bringen und diskutieren. Wir können und wollen keine Credits für den Weg zur Erlangung eines akademischen Abschlusses vergeben, sondern das kritische Denkvermögen, das Interesse zur Reflexion und die Lust zum Widerspruch anregen. Wir möchten so dazu beitragen, dem Antisemitismus, der „Negativen Leitidee der Moderne“ (Samuel Salzborn), besser entgegen treten zu können.

Unsere Veranstaltungsreihe wurde durch großzügige Unterstützung des AStA der Uni Kassel möglich.

Die Veranstaltungsreihe wird zusammen mit dem AK Antisemitismus an der Uni Kassel, dem AK Raccoons, dem Infoladen an der Halitstraße und der Unabhängige Linke Liste Kassel LiLi organisiert. Sie findet im Rahmen der diesjährigen Aktionswochen gegen Antisemitismus, der Amadeu-Antonio-Stiftung statt.

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14.10.2016 Tagesseminar – Mideast Freedom Forum: Die Israelische Demokratie und der Nahostkonflikt; Infoladen, Holländische Str. 88, Kassel, Beginn 11.00 Uhr

Der Fokus des Seminars liegt darauf, Israel als demokratischen Staat vorzustellen, dessen jüdisch-nationale Gründungsbewegung – der Zionismus – wie andere nationale Bewegungen im 19. Jahrhundert entstanden ist und nach der Shoah in eine Staatsgründung mündete. In diesem Kontext wird auf den Konflikt mit den Palästinensern und den arabischen Staaten eingegangen und es werden dessen wichtigste Stationen (Unabhängigkeitskrieg 1948, Sechstagekrieg 1967, Intifadas und Osloer Friedensprozess) beleuchtet.

Zu dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung per Email erforderlich: BgA_Kassel[at]gmx.de

21.10.2016 Stephan Grigat: Antisemitismus – Zur Kritik einer Weltanschauung; Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 18.30 Uhr

Die Wurzeln des Antisemitismus reichen sowohl bis in die frühchristliche und mittelalterliche als auch islamische Judenfeindschaft zurück. Der moderne Antisemitismus unterscheidet sich jedoch von der klassischen Judenfeindschaft. Wie hängt die gesellschaftliche Verfasstheit der Moderne mit dem auch als Wahn zu erklärenden Antisemitismus zusammen und worin unterscheidet sich Antisemitismus vom Rassismus und anderen Vorurteilen und Denkmodellen der Diskriminierung? In der Veranstaltung soll es darum gehen, Kontroversen um den Begriff aufzuzeigen und aktuelle Deutungsversuche des Antisemitismus zur Debatte zu stellen.

26.10.2016 Marius Mocker: „Antisemiten aller Länder…“ – der Hass auf Israel als Schnittpunkt von linkem und gesamtgesellschaftlichem Antisemitismus in Europa; Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Mit der Mobilisierung gegen angebliche israelische Kriegsverbrechen erreichte die zumindest operative Zusammenarbeit zwischen linken und islamistischen Antisemiten hierzulande einen ihrer Höhepunkte in den letzten Jahren. Warum Träger von irrationalen Ressentiments jeder Ausformung im Hass auf Israel immer einen gemeinsamen Nenner finden werden und welche Rolle dabei die diversen Fraktionen innerhalb der deutschen und europäischen Linke spielen, darüber soll diskutiert werden.

02.11.2016 Martin Kloke: Zwischen Scham und Wahn: Bilder Israels in der deutschen Öffentlichkeit; Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Wie kein Land der Welt sorgt Israel für Leidenschaften in der politischen Auseinandersetzung. Weniger Beachtung in den gesellschaftlichen Debatten findet eine scheinbar positive Identifikation mit Israel in einigen neurechten, identitären, aber auch christlich-fundamentalistischen Milieus: Wie ist der Zusammenhang von Hass und Überidentifikation zu verstehen und warum wird gerade Israel so oft zum Objekt von Obsessionen?

11.11.2016 Anna-Lena Rackwitz: Antiamerikanismus als Weltanschauung; Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Die Aversionen gegen Amerika sind ein entscheidendes ideologisches Bindeglied in den Querfronten. Bei Antiimperialisten, Friedensbewegten, Linksparteipolitikern und bei Anhängern diverser Verschwörungstheorien sowie bei Protagonisten der AfD und Pegida-Aktivisten als auch bei klassischen Nazis steht Amerika als ein halluziniertes Gegen-Europa oder wird als Antipode zu Deutschland angesehen. Wie wenig einerseits dieses Bild mit den konkreten Zuständen in den USA zu tun hat und warum gerade die USA diese Rolle in den emotional besetzten Weltanschauungen spielen, soll auf der Veranstaltung diskutiert werden.

16.11.2016 Thomas Maul: Der Zusammenhang von Gesetz, Erlösung und Antisemitismus im Christentum. Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Stünden die Christen derart im Bann des Selbstopfers, als sie sich dessen jüdisch-messianischen Sinns sowie der Dialektik von Urchristentum und Kirche mit Blick auf die Notwendigkeit rechtlicher Vermittlung in einer unerlösten Welt endlich bewusst würden, es gäbe keinen christlichen Antisemitismus mehr, es wäre das Christentum überhaupt erst bei sich selbst.

30.11.2016 Felix Riedel: Der islamische Antisemitismus. Über die Geschichtsmächtigkeit und Folgen der Enttäuschung eines erfolglosen Missionars. Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Im Koran findet man Lob und Bewunderung für die jüdischen Religionsgründer. Vor allem mit dem Zauberer Moses identifiziert sich der Prophet Mohammed. Wie beim Protestantismus überdecken jedoch rasch Enttäuschung des erfolglosen Missionars und Verschwörungsangst die Sympathie. Der Unterwerfung, Vernichtung und Vertreibung der jüdischen Stämme aus Mekka und Medina folgen Ghettoisierung und Diskriminierung in der islamischen Welt. Im 20. Jahrhundert entsteht das bis heute wirksame explosive Konglomerat aus traditionellem Chauvinismus, sekundärem Antisemitismus und Verschwörungstheorien.

14.12.2016 Jan Rathje: No World Order – Wie antisemitische Verschwörungsmythen die Welt verklären. Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Verschwörungserzählungen begleiten auch die aktuellen Krisen. „Lügenpresse“ und „Volksverräter“ sind die einschlägigen Begriffe, denen man auf Demonstrationen nicht nur rechtsextremer Bewegungen, in „alternativen“ Medien und den Sozialen Netzwerken begegnet. Die Anhängerinnen und Anhänger von Verschwörungsideologien und –mythen machen auf diese Weise deutlich, dass es sich bei den zugrundeliegenden Erzählungen eben nicht ausschließlich um Unterhaltung handelt, sondern ihnen der Wunsch nach der Vernichtung von Widersprüchen innewohnt. Funktionen und Ursachen von Verschwörungsideologien sowie gesellschaftliche Probleme, die aus ihnen erwachsen, sollen der Diskussion gestellt werden.

18.01.2017 Laura Luise Hammel: Fällt leider aus!

25.01.2017 Sebastian Mohr: Boykott des Friedens – Zur Aktualität der Israel-Boykott-Bewegung. Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr.

Der im Juli 2005 erfolgte „Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft zu BDS“ gilt als zentraler Referenzpunkt für die derzeit wohl weltweit aktivste anti-israelische Kampagne. Die dort festgeschriebenen zentralen Forderungen bedrohen in ihrer Konsequenz die Existenz des jüdischen Staates. BDS wirbt für umfassende akademische, kulturelle und wirtschaftliche Boykotte, sowie für eine politische Isolation Israels. Im Zusammenhang mit BDS-Aktionen kommt es immer wieder auch zur Gewalt gegen politische Gegner. Insbesondere Jüdinnen und Juden, die sich nicht offen gegen Israel aussprechen, werden durch deren Aktivitäten in ihrer Meinungsfreiheit beschränkt und zunehmend isoliert. Ein häufiger Schauplatz dabei sind Universitätseinrichtungen in den USA und Europa.

01.02.2017 Merle Stöver: Korrespondenzen antisemitischer Ideologie mit feministischer Theorie und Praxis. Veranstaltungsort: Uni Kassel Holländischer Platz, Nora Platiel Straße 5, Raum 1108, Beginn 20.00 Uhr

Feminismus stellt eine gesellschaftliche Notwendigkeit dar und muss immer Teil einer Gesellschaftsanalyse- und Kritik sein. Doch mit Blick auf gesellschaftliche Missstände, sehen wir das Fortleben antisemitischer Ideologie, die weder vor linken Kontexten noch vor feministischen Gruppierungen und ihren Gesellschaftstheorien Halt macht. Daher gilt es zu untersuchen, ob es unter Feminist*innen bzw. im Feminismus Antisemitismus gibt und auf welche Art und Weise sich dieser äußert.

Tagesseminar: Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt

am 14.10.2016, Beginn 11.00 Uhr, Ende um 18.00 Uhr im Infoladen Halitstraße, Kassel

Das Programm als download

Der Infoladen an der Halitstraße, der AK Antisemitismus an der Uni Kassel, das AK Raccoons und das Bündnis gegen Antisemitismus freuen sich, das Tagesseminar „Die Israelische Demokratie und der Nahostkonflikt“ des Mideast Freedom Forums anbieten zu dürfen.

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Das Seminar ist Auftakt der Ringvorlesung Antisemitismus hat viele Gesichter – Aspekte eines gesellschaftlichen Wahns, die sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus beschäftigt.

Der Staat Israel wird dabei häufig mit anderen Maßstäben gemessen als andere Staaten. Assoziationen israelischer Militäraktionen mit dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg dienen der Abwehr einer Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit. Bestimmte Bilder über den Nahostkonflikt sind Bestandtteil festgefügter Weltanschauungen, die auf Behauptungen fußen, welche oftmals an der Realität vorbei gehen.

Der Fokus des Seminars liegt darauf, Israel als demokratischen Staat vorzustellen, dessen jüdisch-nationale Gründungsbewegung – der Zionismus – wie andere nationale Bewegungen im 19. Jahrhundert entstanden ist und nach der Shoah in eine Staatsgründung mündete. In diesem Kontext wird auf den Konflikt mit den Palästinensern und den arabischen Staaten eingegangen und werden dessen wichtigste Stationen (Unabhängigkeitskrieg 1948, Sechstagekrieg 1967, Intifadas und Osloer Friedensprozess) beleuchtet.

Ziel des Seminars ist, eine politische Analyse mit Fakten und Informationen zu erarbeiten, um die gängigen medialen und politischen Urteile zu Israel und zum Nahostkonflikt zu reflektieren.

Seminarleiter sind: Jörg Rensmann und Michael Spaney beide MFFB.

Der Infoladen Halitstraße ist in der Holländischen Str. 88 zu finden.

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt.

Wir bitten daher um verbindliche Anmeldungen bis zum 04.10.2016 per Email an: BgA_Kassel@gmx.de

 

 

Hanita oder Ebro?

Der spanische Bürgerkrieg und die Auseinandersetzung zwischen Zionismus und Antifaschismus

Vor 80 Jahren begann nach dem Putsch Francos der spanische Bürgerkrieg. Nachdem in Deutschland, ohne dass es die Arbeiterbewegung verhinderte, der Nationalsozialismus die deutsche Volksgemeinschaft formierte und anführte, um die Juden Europas auszurotten und die Welt in den Abgrund zu stürzen, hofften viele Demokraten, Kommunisten und Anarchisten den Faschismus in Spanien mit der Waffe in der Hand stoppen zu können. Anders als in Deutschland stellten sich große Teile der Bevölkerung den faschistischen Putschisten bewaffnet in den Weg. Nur mit massiver militärischer und logistischer Hilfe seitens Italiens und Deutschlands konnten sich die spanischen Faschisten gegen die Republikaner und Sozialrevolutionäre behaupten und dann in einem blutigen Bürgerkrieg durchsetzten.

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Die Fahne der jüdischen Kampfeinheit Naftali Botwin

Der Widerspruch sowohl einen sozialrevolutionären Gesellschaftswandel herbeizuführen und gleichzeitig die demokratische Republik zu verteidigen, schwächte die Verteidiger der Republik. Maßgeblich für die Niederlage gegen die Faschisten war jedoch die ausbleibende Unterstützung für die Republik seitens Frankreichs und Englands. Lediglich die Freiwilligen aus vielen europäischen Staaten und aus den USA, als auch militärische Fachkräfte aus der Sowjetunion kamen der spanischen Republik zur Hilfe. Einzig von der Sowjetunion wurde die Republik in einem nennenswerten Umfang mit schweren Waffen (Panzer und Flugzeuge) beliefert. Eher unbekannt ist, dass von den 6.000 Juden, die sich den Internationalen Brigaden anschlossen, 300 aus Palästina kamen. 70 von ihnen fielen im Kampf gegen Franco, 50 weitere von ihnen kamen in den folgenden Jahren im Kampf gegen den Nationalsozialismus ums Leben.

Der Einsatz der Freiwilligen für die Interbrigaden war im Jischuw wie auch in den anderen Nationen aus denen sie kamen nicht unumstritten. Der spätere Ministerpräsident Israels, Jitzchak Rabin fragte den ehemaligen Interbrigadisten Salman Salzman nach dessen Rückkehr nach Jerusalem: „Warum bist Du nach Spanien gegangen, was war mit Hanita?“ Salzman antwortete: „Ich bin gegangen, um gegen den Faschismus zu kämpfen … meinst Du, mit Hanita kannst Du Hitler aufhalten? Träum‘ weiter!“ Hitler wurde jedoch auch nicht in Spanien aufgehalten. Hanita war eine sogenannte Turm-und-Palisaden-Siedlungen. Diese waren wichtiger Bestandteil des wehrhaften Jischuw und trugen dazu bei, dass es den arabischen Pogromisten und Kämpfern nie gelang, die jüdischen Flüchtlinge und Einwanderer wieder aus Palästina hinauszuwerfen. Gegen Rommels Armee hätten aber auch sie wenig ausrichten können. Rommel, der den SS-Mann Walter Rauff im Schlepptau hatte und vom Mufti al-Husseini in Jerusalem sehnsüchtig erwartet wurde, wurde von der britischen Armee in El Alamein aufgehalten. In der englischen Armee kämpften ebenfalls Juden aus Palästina.

Dennoch, als einer der wenigen führenden Politiker überhaupt ehrte der israelische Staatspräsident Chaim Herzog 1986 den Einsatz der Interbrigadisten in Spanien: „Es ist unsere Pflicht, der Tausenden von Freiwilligen zu gedenken, die sich dem Faschismus entgegenstellten, … Wir schulden ihnen auch Dank für die Lehre, die wir aus diesem Krieg ziehen müssen und die lautet: Die Demokratie muß sich verteidigen können gegen faschistische und antidemokratische Kräfte.“ (jd)

Literaturhinweis: Arno Lustiger, Schalom Libertad! Juden im Spanischen Bürgerkrieg.

Das BgA-Kassel sieht sich am Montag, den 25. Juli 2016 um 19.00 Uhr den Dokumentarfilm „300 Juden Gegen Franco“ an und lädt zur anschließenden Diskussion ein. Ort: Pflegedienst PSH, Holländische Str. 33, Kassel

Triumph des Guten Willens

Filmvorführung und Diskussion am Mo., d. 13.06.2016 17.30 Uhr

Der Film Triumph des Guten Willens ist der vorerst letzte Teil der Reihe Wie erinnern? der Gegenfeuer Produktionen. Er setzt sich mit den Texten des Publizisten Eike Geisel auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die „Wiedergutwerdung der Deutschen“.

Waren die Juden Europas vordem wegen nichts und für nichts ermordet worden, so sollen sie nun, ein halbes Jahrhundert nach Auschwitz, endlich Profit abwerfen, den man damals nicht aus ihnen hatte ziehen können … Alle beteuern ihr gute Absicht. Und genau die gilt es zu fürchten. Niemand hat bei dem Dreischritt von der Humanität über die Nationalität zur Frivolität je die Frage gestellt, mit welchem Recht sich Deutsche so fürsorglich an den Ermordeten vergreifen.“ (Eike Geisel)

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Eike Geisel (Foto: Wolfgang Pohrt)

Im Film werden Texte Geisels aus den 1990er Jahren, unter anderem über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal, den heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten gegenübergestellt.

Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte. Zudem analysieren ausführliche Interviews mit Alex Feuerherdt, Klaus Bittermann, Hermann L. Gremliza und Henryk M. Broder Geisels Thesen in Hinblick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse heute. Von der politischen Biografie Eike Geisels ausgehend, zeichnet Triumph des guten Willens ein Bild linker Debatten der letzten Jahrzehnte und fragt schließlich nach der Möglichkeit von Kritik in unmöglichen Zeiten.

Nach der Filmaufführung besteht die Möglichkeit mit dem Regisseur Mikko Linnemann zu diskutieren.

Flyer: Triumph des Guten Willens

Ort: Filmladen Kassel e.v., Goethestr. 31 / Ecke Querallee, Beginn: 17.30 Uhr, Eintritt: 6,50 EUR

AfD und die absolute Meinung

Das BgA Kassel und das ak raccoons laden zur Diskussionsveranstaltung mit David Schneider am 2. Juni 2016

Angesichts des Aufstiegs der AfD schwankt die Reaktion des politischen Personals der Berliner Republik zwischen Maßregelung und Beschimpfung, verlangt das ganz helle Deutschland „Notstandsgesetze gegen den Mob“ (Mely Kiyak). NS-Vergleiche florieren von der Dorfantifa bis zur Comedyshow im TV. CDU-Mann Günther Oettinger, der in schweren Zeiten nicht an Hitler, sondern an die Gefahren des Ehelebens denkt, tat kund, dass er sich „heute Nacht noch erschießen“ würde, wenn „die komische Petry“ seine Frau wäre. Oettinger steht mit diesem versuchten Witz, der in erster Linie ein alarmierendes Anzeichen für den Geisteszustand desjenigen ist, der ihn erzählt, durchaus exemplarisch für die Distanzlosigkeit und die Neigung zum Schamlos-Asozialen in der aktuellen Auseinandersetzung rund um die AfD. Dabei ist die Empörung der Demokraten erstaunlich, denn unter den Parolen der „Volkspartei des gesunden Menschenverstandes“ (Bernd Lucke) findet sich kaum eine, die nicht auch in abgeschwächter Form in den anderen Parteien auftaucht. Genutzt hat das kollektive Empören allerdings nichts. Die AfD, die als Partei zur Abschaffung des Euro angetreten ist, inzwischen aber erkannt hat, dass der Schrei nach einem Stopp der Zuwanderung und „Islamkritik“ noch besser ankommen als eurokritisches Mosern, sitzt nicht nur in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung sondern seit März 2016 in drei Landtagen. In den Medien ist seitdem die zuerst fast überall zu beobachtende eher kritische Berichterstattung in eine neutrale bis hin zu einer wohlwollenden Berichterstattung übergegangen.

Ob der patriotischen Szene, die sich in der AfD sammelt, mittelfristig irgendeine gesellschaftlich relevante Bedeutung zukommen wird, wie antifaschistische Rechercheteams und Politologen mit dem Arbeitsschwerpunkt „Neue Rechte“ einhellig behaupten, bleibt abzuwarten.

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Nicht der einzige Ort, wo die Meinung das Maß aller Dinge ist

Entscheidend für den Erfolg der AfD ist aber nicht der Volks- und Vaterlandskitsch, sondern ihr Format. Wer wissen will, was die Partei übers Flüchtlingsthema hinaus so attraktiv macht, braucht nur einen Blick in den hauseigenen Internetfanshop zu werfen. Neben T-Shirts mit der Aufschrift „Mut-Bürger“, mit denen man sich an potentielle Käufer wendet, die nicht nur das Gespür für Peinlichkeit, sondern die Kontrolle über ihr Leben verloren haben müssen, kann man dort ein sechsteiliges Plakatset zum stolzen Volksverarschungspreis von 9,95 Euro erwerben, das die gedruckte Botschaft „Ändern Sie nicht ihre Meinung. Ändern Sie die Politik!“ beinhaltet. Die Aufforderung, die eigene Meinung absolut zu setzen, ist Seelenbalsam für den sich ausbreitenden Typus des enthemmten Subjektivisten. Das nachbürgerliche Subjekt, das es zum rechthaberischen Politisieren treibt, kompensiert seine reale Ohnmacht durch die affektive Besetzung der eigenen Meinung. Die zum Selbstzweck verdinglichte Meinung gerät mangels anderer Lustquellen inmitten des freudlosen Daseins zum triebökonomischen Dreh-und Angelpunkt des narzisstisch deformierten Individuums. Befeuert wird die verbissene und gegen jede Erfahrung abgedichtete „Allwissenheit des Trottels“ (Karl Kraus) durch die sozialen Netzwerke, wo Leute, die vor einigen Jahren noch alleine am Tresen saßen, weil ihrem Gekeife keiner zuhören konnte, nicht nur auf Gleichgesinnte treffen, sondern auch feststellen, dass die verbale Enthemmung immerhin Reaktionen provoziert.

Dass die in der Flüchtlingsdebatte aufgeführten Ängste der chronisch Besorgten oftmals nur ein Vorwand fürs Ausleben futterneidischer Aggression gegen die als Eindringlinge mit grundlegend böser Absicht befehdeten Flüchtlinge ist, heißt unterdessen nicht, dass zur Beunruhigung kein Anlass bestünde. Angesichts der genauso planlosen wie stimmungsabhängigen Integrationspolitik und eines parteiübergreifenden Kulturrelativismus, der sich drastisch im moralisch korrupten Rankumpeln an den Islam zeigt, ist nicht auszuschließen, dass von den jährlich Hunderttausenden, die aus islamischen Ländern hierher kommen, etliche als personeller Nachschub für die islamischen Parallelgesellschaften fungieren. Wo die berechtigte Aversion gegen die AfD dazu führt, dass zur weitaus größeren Bedrohung durch den Islam geschwiegen oder antirassistisch rumgeeiert wird, schlägt sie um in offenen Aufklärungsverrat.

David Schneider ist Autor der Berliner Zeitschrift Bahamas.

Flyer: AFD und die absolute Meinung

Ort: Philipp-Scheidemann-Haus Kassel, Holländische Str. 72-74, Beginn: 19.00 Uhr

Krieg, Friedhofsruhe und Interventionen in Syrien

Eine Diskussionsveranstaltung mit Thomas von der Osten-Sacken am 24.03.2016

Nicht nur hartgesottene Antiimperialisten sind der Auffassung, dass vor den Protesten und dem später folgenden Aufstand gegen Assad in Syrien Ruhe und Ordnung herrschte. Nach den Aufständen, die aufgrund westlicher Interventionen ausgebrochen seien, herrsche Chaos und Barbarei. Die Ruhe und Ordnung, wie gerne dabei vergessen wird, war die eines der brutalsten Regime im Nahen Osten. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme, es sei vor allem „der Westen“, der in Syrien interveniere, haben wir es jedoch mit anderen Konstellationen zu tun.

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Wie im Iran im Jahre 2009 gab es vor allem in Syriens Städten eine Protestbewegung gegen das Regime Assads, in der demokratisch Kräfte eine wichtige Rolle spielten. Die Unterstützung dieser Protestbewegung durch „den Westen“ beschränkte sich jedoch wie im Falle Irans zuvor mehr oder weniger auf warme Worte. Man schaute zu, wie Assads Sicherheitskräfte die Protest- und Aufstandsbewegung gewaltsam niederschlugen. Die Repression der Assadschen Sicherheitskräfte blieb nicht ohne Gegenwehr. Übergelaufene Truppenteile, andere auch islamistische Gruppen schlossen sich den Aufständischen an. Vor allem letztere wurden u.a. von Saudi Arabien und der Türkei unterstützt, die demokratischen Kräfte weitgehend sich selbst überlassen und Assad fand in seinen alten Bündnispartnern Iran und der Hisbollah wichtige Unterstützung. Eine eigene Rolle, wenn auch nicht die wichtigste, nehmen die kurdische YPG und der IS im syrischen Bürgerkrieg ein. Mittlerweile versucht Russland, als die aktuell bedeutenste Interventionsmacht, seine Vorstellung von Ordnung im Bürgerkriegsland Syrien durchzusetzen.

Wir haben mit Thomas von der Osten-Sacken einen profunden Kenner der Region eingeladen, um mit ihm über die Rolle der verschiedenen Bürgerkriegsparteien, über merkwürdige Bündniskonstellationen, über die Interessen der in Syrien agierenden Kriegsparteien und Interventionsmächte und der hierzulande konfusen Wahrnehmung des Krieges in Syrien zu diskutieren.

Thomas von der Osten-Sacken ist freier Journalist, Publizist, betreibt den Hurriyablog und ist Geschäftsführer von Wadi e.V..

Der Veranstaltungsflyer.

Ort: Philipp-Scheidemann-Haus Kassel, Holländische Str. 72-74, Beginn: 19.00 Uhr

Der Vortrag ist aufgenommen worden und kann (Ironie der Geschichte) hier gehört werden: Attac-Radio

 

Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge – Oder die unvollständige Debatte um Straßennamen in Kassel

In Kassel wird aktuell um die Brannerbrücke diskutiert. Diese Brücke ist nach dem SPD-Mitglied und dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Kassel Karl Branner benannt. Vor 1945 war Branner NSDAP-Mitglied. In seiner in den dreißiger Jahren in Göttingen verfaßten Doktorarbeit über die völkische Auslegung der NS-Wirtschafts- und Sozialpolitik markierte er die jüdischen Autoren mit Judensternen. Am Rande wird in Kassel auch noch über den NS-Aktivisten Waldemar Petersen gesprochen, nach dem eine Straße im Kasseler Stadtteil Waldau benannt ist.

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Die Brannerbrücke führt in die Unterneustadt, dort gibt es Straßen, die nach den Vormärzaktivisten Ludwig Jahn, Ernst Moritz Arndt und Theodor Körner benannt sind. Alle drei gehören zu denen, die den Grundstein des Zusammenhanges von deutschem Nationalismus, Antisemitismus, Aufklärungsfeindlichkeit und Haß auf den Westen legten. Über die Straßennamen nach diesen Männern findet keine Debatte statt. Auf den Straßenschildern werden sie beschönigend „bedeutender Lyriker der Befreiungskrieges“ oder „Befreiungskämpfer“ genannt. Antisemitische Haßprediger und nationale Chauvinisten wäre die rechte Bezeichnung. Halbe Wahrheiten eben – oder ganze Lügen.

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Dieses Thema greift das Bündnis gegen Antisemitismus Kassel im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2015 der Amadeu Antonio Stiftung auf. Wir laden die Anwohner des Blücherviertels und der Unterneustadt, sowie alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema mit dem Philosophen Dr. Martin Blumentritt und einer vorher stattfindenen Aktion ein.

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Eine ausführliche Auseinandersetzung zum Thema: Das Blücherviertel – Ein Stadtviertel der nationalen Wiedererweckung?

Brief an die Anwohner des Blücherviertels.

03.12.2015, 20.00 Uhr: Arndt, Jahn und Körner – Antisemitismus, Hass auf den Westen und Aufklärungsfeindschaft als konstituierende Elemente des deutschen Nationalismus. Diskussionsveranstaltung mit Dr. Martin Blumentritt. Ort: Kollektiv Café Kurbad Jungborn, Sternstraße 22, Kassel

03.12.2015, 16.00 Uhr: Öffentliche Aktion des Bündnis gegen Antisemitismus Kassel zu den Straßennamen. Treffpunkt Brannerbrücke

Die Einsamkeit Israels

Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung
Eine Veranstaltung mit Stephan Grigat am 08.07.2015

In Deutschland gibt es eine unbändige Sehnsucht danach, den Nah-Ost-Konflikt endlich zu lösen und obwohl Stephan Grigat in seinem Buch keine eigenen Vorschläge zur Lösung anbietet (Brumlik), haben wir den Autor eingeladen, um über sein Buch zu diskutieren.

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Suchbild: Wo ist Israel? Auch die Heinrich-Böll-Stiftung kennt nur „grün“, wenn es um den Nahen Osten geht.

Denn am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die antizionistische Ideologie zu neuem Leben erwacht und weist weit über den Kreis linker Kleingruppen hinaus. Die Existenz von Antisemitismus in der Linken ist heute evident. Dies bewies jüngst der „Antisemitismusvorwurfforscher“ Gehrcke mit seiner Volte, das AJC würde dazu beitragen, die Mär vom Antisemitismus der Linken zu verbreiten.

Angesichts der ausufernden Literatur, die den Antisemitismus (auch von Links) wieder und wieder belegt, kann dieses Leugnen heute nur als eine weitere Ausdrucksform des Antisemitismus angesehen werden.

Im Antizionismus tritt er als eine spezifische Form des Antisemitismus nach Auschwitz auf, der sich aus Mangel an konkreten Hassobjekten gegen den kollektiven Juden, den Staat Israel, richtet. Dass die im Antizionismus angelegten Vernichtungsphantasien nicht Realität geworden sind, verdankt sich einzig und allein der israelischen Staatsgewalt.

Ort: Philipp-Scheidemann-Haus Kassel, Holländische Str. 72-74, Beginn: 19.00 Uhr (s.t.)
Ankündigungsflyer: Die Einsamkeit Israels